WISSEN, WAS DEINE HAUT BERÜHRT.Ein Angebot der Freiheitskanzlei ↗
EINE LÖSUNG DER FREIHEITSKANZLEI ↗
Eine Frau trägt vor einem Badezimmerspiegel Gesichtscreme auf.
INHALTSSTOFFE · STUDIEN · SELBSTBESTIMMUNG

Was steckt
in deiner
Kosmetik?

Du benutzt sie jeden Tag.
Zeit, genauer hinzusehen.

Hinter die Versprechen schauen →
FreiheitskanzleiWissen macht
handlungsfähig.
KOSMETIK-ALARM.DE
PFLEGE VERDIENT EINEN ZWEITEN BLICK

Schöne Verpackung.
Offene Fragen.

Creme, Shampoo, Deo, Make-up. Was soll auf deiner Haut bleiben – und was brauchst du wirklich?

Kosmetik kann reinigen, schützen und pflegen. Sie kann aber auch Allergien auslösen, die Haut reizen oder Stoffe enthalten, deren langfristige Auswirkungen weiter untersucht werden. Umweltprobleme kommen hinzu.

Ein erlaubter Inhaltsstoff ist kein Versprechen, dass jeder Mensch ihn verträgt. Ein komplizierter Name ist umgekehrt noch kein Beleg für eine Gefahr. Entscheidend sind der konkrete Stoff, seine Menge, die Anwendung und deine Haut.[17]

Du brauchst verständliche Informationen, um selbst entscheiden zu können.

Allergie ist ein eigenes Risiko.

Ein Duftstoff kann bei sensibilisierten Menschen schon in kleinen Mengen Probleme auslösen. Natürlich oder synthetisch entscheidet diese Frage nicht.[1]

Die Anwendung zählt.

Abspülen oder auf der Haut lassen, eincremen oder einatmen: Die Art der Exposition gehört zu jeder ehrlichen Risikobewertung.[12]

Ein Befund braucht Einordnung.

Im Körper gemessen bedeutet nicht automatisch krankmachend. Eine Stoffliste nennt weder genaue Mengen noch Verunreinigungen.[11][18]

DIE THEMEN IM FOKUS

Wo sich kritisches
Hinschauen lohnt.

Bekannte Probleme, neue Regeln und offene Forschungsfragen – verständlich auseinandergehalten.

Glaspipette und PflegefläschchenKONTAKTALLERGIEN

Duft ist kein Pflegebedarf.

Duftstoffe gehören zu den bekannten Auslösern von Kontaktallergien. Seit Juli 2026 greifen erweiterte EU-Kennzeichnungsregeln für neu in Verkehr gebrachte Produkte. Altbestände haben Übergangsfristen.[1]

Duftstoffe verstehen →
Professionelle Maniküre an einer HandGEL- UND UV-NÄGEL

Schöne Nägel.
Bleibende Allergie?

Unausgehärtete Nagelprodukte können sensibilisieren. HEMA und Di-HEMA sind auf gewerbliche Anwendung beschränkt. Der Photoinitiator TPO ist seit September 2025 in Kosmetik verboten.[4][5]

Was du beachten solltest →
Lesen einer Kosmetikverpackung im GeschäftPFAS & PERSISTENZ

Lange haltbar.
Auch in der Umwelt.

Fluorierte Stoffe können Produkte wasserfest machen. Eine nordamerikanische Untersuchung wirft Fragen zu PFAS und Deklaration auf. Sie ist keine repräsentative Bestandsaufnahme deutscher Kosmetik.[6]

Den PFAS-Befund einordnen →
Ein Tiegel mit GesichtscremeKONSERVIERUNG

„Ohne“ ist noch
kein Qualitätsbeweis.

Konservierer schützen vor Keimen. Manche sind problematische Allergene. Parabene wiederum unterscheiden sich deutlich. Ein Ersatz kann neue Probleme mitbringen.[2][8][17]

Stoffe statt Schlagworte prüfen →
Auftragen von Sonnenschutz im FreienUV-FILTER

Kritisch auswählen.
Geschützt bleiben.

Einige UV-Filter lassen sich nach Anwendung im Blut nachweisen. Das allein belegt keine Gesundheitsschäden. Der Schutz vor UV-Strahlung bleibt wichtig – mit Schatten, Kleidung und passender Sonnencreme.[11][12]

Aufnahme ist nicht gleich Schaden →
Pflegeprodukte und Seife im BadezimmerWENIGER IST OFT GENUG

Deine Haut ist
kein Experimentierfeld.

Peeling, Retinol, Säuren: Mehr Wirkstoffschichten können mehr Reizung bedeuten. Auch Mikroplastik und unnötiger Verbrauch verdienen einen Blick – als eigene Umweltfrage.[13][14][15]

Die eigene Routine überdenken →
Bewusste Auswahl eines Kosmetikprodukts
DREH DIE VERPACKUNG UM.

Vorne das Versprechen.
Hinten die Zutaten.

Die INCI-Liste ist ein Anfang. Wir helfen dir, die Namen zu verstehen – und die Grenzen dieser Liste zu erkennen.

Jetzt Inhaltsstoffe nachschlagen →

⌁ Die Eingabe bleibt in deinem Browser. Kein Upload, keine Speicherung.

Abgleich mit 16 ausgewählten Stoffgruppen. Unbekannte Namen werden nicht bewertet. Keine Produktprüfung oder Diagnose.

Kontaktallergie

Duftstoffe & ätherische Öle

Beispiele für INCI-Namen: Parfum, Fragrance, Aroma, Limonene, Linalool, Citral, Eugenol, Geraniol, Coumarin, Benzyl Alcohol, Benzyl Salicylate, Citronellol, Lavandula Angustifolia Oil, Citrus Limon Peel Oil

Einige Duftstoffe können Kontaktallergien auslösen. Das gilt auch für natürliche Duftstoffe in ätherischen Ölen.

Was das nicht sagt: Ein Duftstoffname sagt nicht, ob du allergisch bist. Die neue EU-Kennzeichnung gilt seit Juli 2026 für neue Platzierungen, für Altbestände mit Frist bis Juli 2028.

Was du tun kannst: Bei bekannter Allergie den Allergiepass abgleichen. Für empfindliche Haut kann unparfümierte Pflege sinnvoll sein.

Grundlagen: [1]

Kontaktallergie · beschränkt

MI / MCI

Beispiele für INCI-Namen: Methylisothiazolinone, Methylchloroisothiazolinone

Diese Konservierer haben ein relevantes Sensibilisierungspotenzial. MI ist in Leave-on-Kosmetik als Konservierer verboten; in Rinse-off nur begrenzt erlaubt. Das MCI/MI-Gemisch wird separat geregelt.

Was das nicht sagt: Ein zulässiger Gehalt kann für bereits sensibilisierte Menschen weiterhin problematisch sein.

Was du tun kannst: Bei bestätigter Allergie auch Shampoo und Duschgel auf beide Namen prüfen.

Grundlagen: [2]

Kontaktallergie · Warnhinweis

Formaldehydabspalter

Beispiele für INCI-Namen: DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl Urea, Diazolidinyl Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, Sodium Hydroxymethylglycinate

Bestimmte Konservierer können Formaldehyd freisetzen. Ein Warnhinweis ist bei mehr als 0,001 % insgesamt freigesetztem Formaldehyd erforderlich.

Was das nicht sagt: Die Freisetzungsmenge lässt sich aus der Zutatenliste nicht berechnen. Solche Stoffe sind nicht pauschal mit dem verbotenen Zusatz von Formaldehyd gleichzusetzen.

Was du tun kannst: Bei Formaldehydallergie Warnhinweise und konkrete Konservierer fachkundig abgleichen lassen.

Grundlagen: [3]

Kontaktallergie · nur gewerblich

HEMA / Di-HEMA

Beispiele für INCI-Namen: HEMA, Di-HEMA Trimethylhexyl Dicarbamate

In Nagelprodukten auf gewerbliche Anwendung beschränkt. Besonders problematisch ist Kontakt unausgehärteter Produkte mit der Haut.

Was das nicht sagt: HEMA-frei ist kein Nachweis dafür, dass andere Acrylate keine Allergien auslösen können.

Was du tun kannst: Keine HEMA-Heimanwendung. Bei Ekzem, Juckreiz oder Schwellung unterbrechen und dermatologisch abklären.

Grundlagen: [4]

In EU-Kosmetik verboten

TPO

Beispiele für INCI-Namen: Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide

Der Photoinitiator TPO ist seit 1. September 2025 in EU-Kosmetik verboten. Nagelstudios dürfen auch ältere Bestände nicht an Kunden verwenden.

Was das nicht sagt: Die gesetzliche Einstufung ist kein Beleg, dass eine frühere Einzelanwendung bereits einen Schaden verursacht hat.

Was du tun kannst: Produkte mit diesem INCI-Namen nicht weiterverwenden. Bei Nagelstudios gezielt nach EU-konformen TPO-freien Gelen fragen.

Grundlagen: [5]

Persistenz · offene Langzeitfragen

PFAS / fluorierte Stoffe

Beispiele für INCI-Namen: PTFE, Perfluorodecalin, Perfluorononyl Dimethicone, Polyperfluoromethylisopropyl Ether, Methyl Perfluorobutyl Ether, Methyl Perfluoroisobutyl Ether

Fluorierte Inhaltsstoffe können etwa für Wasserfestigkeit oder Textur eingesetzt werden. Die Stoffgruppe wirft Persistenz- und Expositionsfragen auf.

Was das nicht sagt: Die Namen hier sind nur Beispiele. Gesamtfluor ist nicht gleich PFAS. Fehlende INCI-Namen schließen Verunreinigungen nicht sicher aus; die bekannte Studie betrifft Nordamerika.

Was du tun kannst: Deklarierte fluorierte Stoffe bewusst hinterfragen und gegebenenfalls Produkte ohne solche Zusätze wählen. Keine pauschale Aussage über alle Produkte ableiten.

Grundlagen: [6]

Stoffbezogen bewerten

Parabene

Beispiele für INCI-Namen: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben

Parabene konservieren. Endokrine Fragen müssen für den jeweiligen Stoff und seine Dosis betrachtet werden. Das SCCS bewertete Methylparaben 2023/24 bis 0,4 % unter den genannten Bedingungen als sicher.

Was das nicht sagt: Diese datierte Bewertung ist kein Urteil über alle Parabene. Aus hormoneller Aktivität allein folgt kein belegter Krankheitseffekt bei jeder Anwendung.

Was du tun kannst: Auch den Ersatzkonservierer anschauen. „Parabenfrei“ ist allein kein Qualitätsbeweis.

Grundlagen: [8] [17]

Stoffgruppe unterscheiden

Phthalate

Beispiele für INCI-Namen: Diethyl Phthalate, Dimethyl Phthalate

Phthalate haben unterschiedliche Eigenschaften und rechtliche Bewertungen. Die HERMOSA-Studie untersuchte unter anderem einen Marker für Diethylphthalat und fand nach Produktwechsel eine Abnahme.

Was das nicht sagt: US-Expositionsdaten sind keine direkte Aussage über heutige EU-Produkte. Für einzelne Phthalate gelten Verbote; die Stoffgruppe darf nicht als ein einziger Stoff behandelt werden.

Was du tun kannst: Konkreten Stoff, Verwendungszweck und EU-Regelung prüfen. Das Verzeichnis erteilt keine Freigabe für einen gefundenen Namen.

Grundlagen: [7] [18]

BfR-Neubewertung berücksichtigen

Aluminiumsalze

Beispiele für INCI-Namen: Aluminum Chlorohydrate, Aluminum Chloride, Aluminum Zirconium Tetrachlorohydrex Gly

Antitranspirantien verringern die Schweißabgabe. Das BfR schätzte 2020 die Aufnahme über die Haut aufgrund neuer Humandaten deutlich niedriger ein.

Was das nicht sagt: Aluminiumhaltiges Deo ist kein Nachweis einer Krebsursache. Die Gesamtexposition aus anderen Quellen ist eine zusätzliche Frage.

Was du tun kannst: Produkt nach gewünschter Wirkung und Verträglichkeit auswählen. Aluminiumfrei ist eine mögliche persönliche Entscheidung.

Grundlagen: [9]

Reinheit statt Pauschalurteil

Mineralöle / MOSH / MOAH

Beispiele für INCI-Namen: Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Cera Microcristallina, Paraffin, Ozokerite

Für hochraffinierte Qualitäten entsprechend den beschriebenen Reinheitsanforderungen erwartet das BfR keine gesundheitlichen Risiken. Das schließt entsprechend geeignete Lippenprodukte ein.

Was das nicht sagt: Die INCI-Liste beweist weder eine MOAH-Verunreinigung noch die analytische Spurenfreiheit. Rohstoffherkunft, Umweltbilanz und Gesundheitsrisiko sind verschiedene Fragen.

Was du tun kannst: Seriöse Herkunft und vollständige Kennzeichnung beachten. Einen Mineralölnamen nicht automatisch mit Krebs gleichsetzen.

Grundlagen: [10]

Aufnahme & Nutzen einordnen

Organische UV-Filter

Beispiele für INCI-Namen: Butyl Methoxydibenzoylmethane, Benzophenone-3, Octocrylene, Homosalate, Ethylhexyl Salicylate, Ethylhexyl Methoxycinnamate

Für sechs untersuchte UV-Filter wurde unter Studienbedingungen eine systemische Aufnahme gemessen. Jeder Filter hat seine eigene Bewertung und Einsatzbedingungen.

Was das nicht sagt: Der FDA-Forschungswert ist keine Schadensschwelle. Die US-Studie belegt keine langfristigen Erkrankungen durch normale Anwendung und ist kein Grund, UV-Schutz wegzulassen.

Was du tun kannst: Schatten, Kleidung und passende Sonnencreme kombinieren. Bei Unverträglichkeit ein anderes geeignetes Produkt wählen.

Grundlagen: [11] [12]

Hautkontakt und Einatmen unterscheiden

Mineralische UV-Filter / nano

Beispiele für INCI-Namen: Titanium Dioxide, Zinc Oxide, Titanium Dioxide (nano), Zinc Oxide (nano), Titanium Dioxide [nano], Zinc Oxide [nano]

Titanium Dioxide und Zinc Oxide können als mineralische UV-Filter eingesetzt werden. Bei Nanomaterialien sind Form und Expositionsweg besonders wichtig.

Was das nicht sagt: Ein INCI-Treffer verrät ohne Zusatz nicht die Partikelgröße. Die Bewertung von Creme auf der Haut kann nicht auf eingeatmete Spray- oder Pulverpartikel übertragen werden.

Was du tun kannst: Produktanleitung beachten und Sprays nicht einatmen. „Mineralisch“ und „nano“ nicht pauschal als gut oder schlecht bewerten.

Grundlagen: [12]

Umweltfrage · Übergangsfristen

Polymere / Mikroplastik

Beispiele für INCI-Namen: Polyethylene, Polymethyl Methacrylate, Polypropylene, Nylon-12

Bestimmte feste synthetische Polymermikropartikel werden durch die EU beschränkt. Übergangsfristen unterscheiden sich nach Produktgruppe.

Was das nicht sagt: Nicht jeder polymere INCI ist ein rechtlich erfasstes Mikropartikel. Größe, Form, Löslichkeit und Abbaubarkeit lassen sich aus dem Namen nicht sicher ablesen.

Was du tun kannst: Bei Umweltfragen nach gezielt zugesetzten festen Mikropartikeln fragen. Eine Gesundheitsbewertung lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Grundlagen: [13]

Reizung & Gesamtaufnahme

Retinol / Vitamin A

Beispiele für INCI-Namen: Retinol, Retinyl Acetate, Retinyl Palmitate

Für diese Vitamin-A-Formen gelten EU-Höchstgehalte in Retinoläquivalenten und ein Hinweis zur Gesamtaufnahme. Die Anwendung kann Teil einer unnötig komplexen Wirkstoffroutine werden.

Was das nicht sagt: Retinoläquivalente sind nicht identisch mit Prozentwerten jeder Retinyl-Verbindung. Die Abverkaufsfrist für zuvor platzierte nichtkonforme Produkte endet am 1. Mai 2027.

Was du tun kannst: Anwendungs- und Warnhinweise ernst nehmen; mehrere Vitamin-A-Produkte und starke Peelings nicht unkontrolliert stapeln.

Grundlagen: [14] [15]

Reizung & Sonnenempfindlichkeit

AHA / Fruchtsäuren

Beispiele für INCI-Namen: Glycolic Acid, Lactic Acid, Mandelic Acid, Malic Acid, Citric Acid, Tartaric Acid

AHA können je nach Konzentration, pH und Formulierung exfolieren, reizen und die Sonnenempfindlichkeit erhöhen.

Was das nicht sagt: Citric Acid kann bloß den pH einstellen. Ein Name allein beweist kein starkes Säurepeeling.

Was du tun kannst: Nicht auf bereits gereizte Haut schichten. Anwendungshinweise und Sonnenschutz beachten; die FDA empfiehlt auch eine Woche nach AHA-Anwendung besondere UV-Vorsicht.

Grundlagen: [15]

Kontaktallergie

PPD / oxidative Haarfarben

Beispiele für INCI-Namen: p-Phenylenediamine, p-Phenylenediamine Sulfate, Toluene-2,5-Diamine, Toluene-2,5-Diamine Sulfate

PPD hat ein hohes allergenes Potenzial. PPD-freie Produkte können andere sensibilisierende Farbstoffe enthalten.

Was das nicht sagt: Ein Selbsttest auf der Haut liefert keine zuverlässige Entwarnung und kann selbst sensibilisieren.

Was du tun kannst: Bei früheren Reaktionen oder schwarzem Henna-Tattoo vor dem Färben fachärztlich beraten lassen. Keine eigenen Hautprovokationstests.

Grundlagen: [16]

WAS DIE FORSCHUNG WIRKLICH ZEIGT

Studien lesen.
Grenzen mitlesen.

Drei oft zitierte Untersuchungen. Mit Studiendesign, Ergebnis und dem, was daraus nicht folgt.

HERMOSA · HARLEY ET AL. · 2016

Kann eine andere Produktwahl die Aufnahme verändern?

100
Jugendliche · 3 Tage Produktwechsel

Nach dem Wechsel sanken im Urin unter anderem Marker für Methyl- und Propylparaben. Nicht alle untersuchten Marker gingen zurück.

Die Grenze: Kurze US-Intervention ohne parallel randomisierte Kontrollgruppe. Die Studie zeigt veränderte Exposition, keine nachgewiesene Krankheitsverhinderung.

Originalstudie und Einordnung →
WHITEHEAD ET AL. · 2021

Fluorierte Stoffe in Make-up: Was wurde gemessen?

231
Produkte aus den USA und Kanada

Die Untersuchung fand häufig erhöhte Gesamtfluorwerte. In einer gezielt ausgewählten Untergruppe wurden PFAS nachgewiesen.

Die Grenze: Gesamtfluor ist keine spezifische PFAS-Messung. Die Stichprobe beschreibt weder den heutigen deutschen Markt noch klinische Gesundheitsschäden.

Originalstudie und Einordnung →
MATTA ET AL. · JAMA · 2020

UV-Filter im Blut: Was bedeutet dieser Befund?

48
Erwachsene · 6 untersuchte UV-Filter

Bei den untersuchten US-Formulierungen wurde eine Aufnahme in den Körper gemessen. Ein FDA-Wert für zusätzlichen Forschungsbedarf wurde überschritten.

Die Grenze: Dieser Wert ist keine Schadensschwelle. Die Autoren sehen darin keinen Grund, auf Sonnencreme zu verzichten.

Originalstudie und Einordnung →

Eine gute Frage ist erst der Anfang.

Laborbefund, Aufnahme in den Körper, Zusammenhang und nachgewiesener Schaden sind unterschiedliche Befunde.

Was bedeutet das für dich?

Prüfe Stoff, Dosis, Anwendung und Personengruppe. Ein Einzelergebnis ersetzt keine Gesamtbewertung.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Bewusster pflegen.
Einfach anfangen.

Du musst dein Badezimmer nicht aus Angst leerräumen. Fang mit den Produkten an, die du häufig und großflächig benutzt.

Ein geöffneter Cremetiegel

Eine Routine, die deine Haut verträgt.

DAS KANNST DU TUN
  • Produkte auf einen klaren Bedarf begrenzen: sanft reinigen, nach Bedarf pflegen, vor UV schützen.
  • Bei empfindlicher Haut duftstoffarme oder unparfümierte Pflege bevorzugen.
  • Neue Produkte einzeln einführen und Reaktionen beobachten.
DAS SOLLTEST DU LASSEN
  • Mehrere starke Peelings und Retinolprodukte unkontrolliert kombinieren.
  • Brennen als Beweis dafür ansehen, dass ein Produkt „wirkt“.
  • Sonnenschutz aus Angst vor Inhaltsstoffen ersatzlos streichen.
Grundlagen: [1][12][14][15]
WENN DEINE HAUT REAGIERT

Ernst nehmen.
Dokumentieren.
Abklären.

Juckreiz, Brennen oder ein Ekzem sind ein Grund, die Anwendung zu hinterfragen. Eine Ursache lässt sich nicht allein am Etikett diagnostizieren.

  1. Anwendung unterbrechen.Das verdächtige Produkt nicht weiter ausprobieren. Keine zusätzlichen Wirkstoffe auf die gereizte Stelle schichten.
  2. Produkt und Verlauf festhalten.Verpackung, Zutatenliste und Chargennummer aufheben. Zeitpunkt, Anwendung und Beschwerden notieren; Hautreaktionen fotografieren.
  3. Bei Beschwerden ärztlich abklären.Bei starken, anhaltenden oder wiederkehrenden Reaktionen dermatologische Hilfe suchen. Allergietests gehören in fachkundige Hände.
  4. Verdacht melden.Hersteller beziehungsweise verantwortliche Person kontaktieren. Die zuständige Lebensmittel- und Kosmetiküberwachung kann Verdachtsfällen nachgehen.[18]

Bei Atemnot oder rasch zunehmender Schwellung von Gesicht oder Hals: 112.

WERBEVERSPRECHEN AUF DEM PRÜFSTAND

Gut klingend ist
noch nicht gut erklärt.

„Natürlich“

Pflanzliche Herkunft schließt Kontaktallergien nicht aus. Auch ätherische Öle enthalten relevante Duftstoffe. Schau auf deine Verträglichkeit und die konkrete Rezeptur.[1]

„Parabenfrei“

Was wurde stattdessen eingesetzt? Konservierung hat eine wichtige Funktion. Eine Auslobung allein sagt nichts über die Verträglichkeit der gesamten Formulierung.[8][17]

„Detox für die Haut“

Frag nach dem messbaren Ziel und einem passenden Nachweis. Eine Veränderung von Stoffmarkern ist noch kein Beleg für eine Entgiftungskur oder einen gesundheitlichen Vorteil.[7]

HÄUFIGE FRAGEN

Was du sonst
noch wissen
solltest.

Kritisch bleiben heißt auch, pauschale Antworten zu hinterfragen.

Alle Quellen ansehen →
Wird jedes Kosmetikprodukt behördlich zugelassen?

Nein. In der EU trägt die verantwortliche Person die Sicherheitsverantwortung; vor dem Verkauf ist eine Sicherheitsbewertung erforderlich. Für bestimmte Stofffunktionen gelten Positivlisten und Beschränkungen. Keine behördliche Einzelzulassung bedeutet deshalb nicht, dass Kosmetik ungeregelt wäre.[17][18]

Kann ich mit der Zutatenliste die Sicherheit berechnen?

Nein. Du erkennst deklarierte Inhaltsstoffe und grundsätzlich ihre Mengenreihenfolge. Du kennst damit aber weder alle Konzentrationen noch Reinheit, tatsächliche Exposition und persönliche Empfindlichkeit. Auch unser Check kann das nicht ersetzen.[18]

Sind Naturkosmetik und ätherische Öle immer besser?

Für die persönliche Hautverträglichkeit entscheidet die konkrete Formulierung. Duftallergene kommen auch in natürlichen ätherischen Ölen vor. Prüfe, welche Produkte deiner Haut tatsächlich guttun.[1]

Muss ich auf Sonnencreme verzichten?

Nein. UV-Strahlung kann die Haut schädigen. Die Untersuchung zur Aufnahme einzelner Filter ist kein Nachweis einer Gesundheitsschädigung. Nutze Schatten, Kleidung und einen passenden Sonnenschutz; bei Unverträglichkeit eine verträgliche Alternative suchen.[11][12]

Ist Mikroplastik in Kosmetik schon vollständig verboten?

Nein. Die EU-Beschränkung erfasst bestimmte synthetische Polymermikropartikel und hat unterschiedliche Übergangsfristen. Sie läuft für betroffene Rinse-off-Kosmetik bis Oktober 2027, für Leave-on bis Oktober 2029 und für Make-up, Lippen- und Nagelprodukte bis Oktober 2035. Nicht jeder Polymername bezeichnet einen erfassten festen Mikropartikel.[13]

Was gilt bei Kindern oder besonderen Hautproblemen?

Verwende Produkte entsprechend Altersangaben und Anwendungshinweisen. Bei Ekzemen, bekannten Allergien oder unklaren Reaktionen ist individuelle dermatologische Beratung sinnvoll. Starke Peelings und Wirkstoffkombinationen sind kein notwendiger Einstieg in die Pflege.[15][17]

Sollte ich Haarfarbe zuhause auf der Haut testen?

Das BfR warnt, dass solche Selbsttests zusätzlich sensibilisieren können und keine verlässliche Entwarnung geben. Bei früheren Reaktionen fachärztlich abklären lassen. Auch unausgehärtetes Nagelgel gehört nicht auf die Haut, um die Verträglichkeit selbst zu testen.[16][4]

Werden meine Eingaben für den INCI-Check übertragen?

Nein. Der Abgleich mit dem hinterlegten Verzeichnis läuft lokal in deinem Browser. Eingaben werden nicht hochgeladen oder dauerhaft gespeichert. Die Suchfunktion erstellt keine individuelle Gesundheitsbewertung.

NACHLESEN STATT GLAUBEN

Die Quellen liegen offen.

EU-Regeln, Behördenbewertungen und Originalstudien.
Recherche- und Rechtsstand: 14. Oktober 2026. Ältere Bewertungen sind ausdrücklich datiert.

01

EU-Verordnung 2023/1545 – Kennzeichnung von Duftallergenen

EU-Recht · 26. Juli 2023

Befund / Regelung: 56 zusätzliche Duftallergene werden einzeln kennzeichnungspflichtig. Für neu in Verkehr gebrachte Produkte gilt die erweiterte Regel seit 31. Juli 2026; für Altbestände läuft die Übergangsfrist bis 31. Juli 2028. Die Schwellen betragen über 0,001 % bei Leave-on und über 0,01 % bei Rinse-off.

Einordnung: Die Kennzeichnung hilft insbesondere Allergikern. Ein gelisteter Duftstoff ist kein Beleg dafür, dass jedes Produkt für jeden Menschen unsicher ist.

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02

EU-Verordnungen 2017/1224 und 2016/1198 – Methylisothiazolinone

EU-Recht · 2016 / 2017

Befund / Regelung: Methylisothiazolinone ist als Konservierer in Leave-on-Produkten verboten; bei Rinse-off gilt höchstens 0,0015 %. Das MCI/MI-Gemisch wird separat reguliert.

Einordnung: Die Vorgaben sind kein Versprechen von Beschwerdefreiheit für bereits sensibilisierte Personen. Ergänzende Regel zum Leave-on-Verbot: EU 2016/1198.

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03

EU-Verordnung 2022/1181 – Formaldehydabspalter

EU-Recht · 8. Juli 2022

Befund / Regelung: Bei mehr als 0,001 % insgesamt freigesetztem Formaldehyd ist ein Warnhinweis vorgeschrieben. Übergangsfristen endeten für neue Platzierung im Juli 2024 und für Bereitstellung im Juli 2026.

Einordnung: Die Regel betrifft die Freisetzung aus bestimmten erlaubten Konservierern. Die Kennzeichnungsschwelle ist keine allgemeine Krebsrisikoschwelle.

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04

EU-Verordnung 2020/1682 – HEMA und Di-HEMA in Nagelprodukten

EU-Recht · 12. November 2020

Befund / Regelung: Nagelprodukte mit HEMA oder Di-HEMA Trimethylhexyl Dicarbamate sind auf gewerbliche Anwendung beschränkt und müssen entsprechende Warnhinweise tragen.

Einordnung: Kontakt mit der angrenzenden Haut ist ein wichtiger Risikofaktor. HEMA-frei bedeutet nicht, dass ein Produkt frei von anderen sensibilisierenden Acrylaten ist.

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05

TPO in Nail Products – Questions & Answers

EU-Kommissionsdienststellen · 7. August 2025

Befund / Regelung: TPO ist seit 1. September 2025 in Kosmetik verboten. Das umfasst die Verwendung alter Bestände an Kunden in Nagelstudios. Grundlage ist die Einstufung als reproduktionstoxischer Stoff der Kategorie 1B und die Aufnahme in die Verbotsliste.

Einordnung: Das Verbot belegt nicht, dass jede frühere Anwendung einen Gesundheitsschaden verursacht hat. Die FAQ erläutert die Sicht der Kommissionsdienststellen; verbindliche Rechtsgrundlagen sind dort verlinkt.

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06

Fluorinated Compounds in North American Cosmetics

Originalstudie · Whitehead et al. · Environmental Science & Technology Letters · 2021

Befund / Regelung: 231 Kosmetika aus den USA und Kanada wurden auf Gesamtfluor untersucht. 52 % lagen in der hohen Fluorkategorie. In einer ausgewählten Untergruppe von 29 Produkten wurden PFAS gezielt analytisch nachgewiesen.

Einordnung: Gesamtfluor ist nicht PFAS-spezifisch. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für heutige deutsche Produkte. Klinische Gesundheitsschäden wurden nicht untersucht.

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07

Reducing Phthalate, Paraben, and Phenol Exposure – HERMOSA

Originalstudie · Harley et al. · Environmental Health Perspectives · 2016

Befund / Regelung: 100 Jugendliche verwendeten drei Tage lang ausgewählte Ersatzprodukte. Die Urinmarker für Methylparaben sanken um 43,9 %, für Propylparaben um 45,4 %. Nicht alle Marker nahmen ab; Butylparaben stieg bei niedrigen Ausgangswerten unerwartet an.

Einordnung: Kurze US-Intervention mit Datenerhebung 2013, ohne parallel randomisierte Kontrollgruppe. Zeigt Veränderungen der Exposition, keinen nachgewiesenen medizinischen Nutzen oder eine Entgiftungswirkung.

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08

Opinion on Methylparaben – SCCS/1652/23

SCCS · finale Bewertung Dezember 2023 · Korrigendum 2024

Befund / Regelung: Das SCCS bewertete Methylparaben unter den untersuchten Bedingungen bis 0,4 % als sicher und berücksichtigte dabei endokrine Bedenken.

Einordnung: Die Bewertung gilt für diesen Stoff und diese Bedingungen. Sie ist kein pauschales Urteil über alle Parabene und kein Abschluss laufender Forschung. Mischungsbedingungen sind zusätzlich zu beachten.

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09

Aluminium in Antitranspirantien: Geringer Beitrag zur Gesamtaufnahme

BfR · 20. Juli 2020

Befund / Regelung: Neue Humandaten führten zu einer deutlich niedrigeren Einschätzung der Aufnahme über die Haut. Nach dieser Bewertung erwartet das BfR durch tägliche Anwendung keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Einordnung: Das ist eine Bewertung von Antitranspirantien, nicht aller Aluminiumquellen. Ältere, höhere Aufnahmeschätzungen sollten nicht ohne die Neubewertung zitiert werden.

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10

Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika

BfR · aktualisierte Stellungnahme Nr. 008/2018 · 19. Februar 2018

Befund / Regelung: Für hochraffinierte Qualitäten entsprechend den beschriebenen Reinheitsanforderungen erwartet das BfR keine gesundheitlichen Risiken. Das gilt unter den genannten Bedingungen auch für Lippenprodukte.

Einordnung: Die Aussage bezieht sich auf passende Qualitäten. Aus Petrolatum oder Paraffinum Liquidum in der INCI-Liste lässt sich weder eine problematische MOAH-Verunreinigung noch deren Abwesenheit analytisch bestimmen.

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11

Effect of Sunscreen Application on Plasma Concentration of Sunscreen Active Ingredients

Randomisierte klinische Studie · Matta et al. · JAMA · 21. Januar 2020

Befund / Regelung: 48 Erwachsene, vier US-Formulierungen, sechs UV-Filter. Alle sechs wurden systemisch aufgenommen und überschritten den FDA-Wert von 0,5 ng/ml für weitergehenden Forschungsbedarf.

Einordnung: Dieser Wert ist keine nachgewiesene Schadensschwelle. Die Studie untersucht Aufnahme, keine langfristigen Erkrankungen. Die Autoren raten aufgrund dieser Ergebnisse nicht zum Verzicht auf Sonnenschutz.

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12

Sonnencreme und Co.: Gibt es gesundheitliche Risiken?

BfR · Fragen und Antworten · abgerufen Oktober 2026

Befund / Regelung: Das BfR betont den Schutz vor UV-Schäden und erwartet bei EU-konformen Sonnenschutzmitteln keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Auch Partikelform und Expositionsweg werden eingeordnet.

Einordnung: Nanopartikel auf intakter Haut und das Einatmen von Partikeln sind unterschiedliche Situationen. Einzelne Laborbefunde dürfen nicht ungeprüft auf die übliche Creme-Anwendung übertragen werden.

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13

EU-Verordnung 2023/2055 – absichtlich zugesetztes Mikroplastik

EU-Kommission · Erläuterung der REACH-Beschränkung

Befund / Regelung: Erfasste synthetische Polymermikropartikel werden mit produktspezifischen Übergangsfristen beschränkt: Rinse-off bis 16. Oktober 2027, Leave-on bis 16. Oktober 2029, Make-up/Lippen/Nägel bis 16. Oktober 2035. Das jeweilige Verbot gilt ab dem Folgetag.

Einordnung: Nicht alle Polymere sind rechtlich erfasste feste Mikropartikel. Größe, Form, Löslichkeit, Abbaubarkeit und Ausnahmen zählen. Umweltpersistenz ist nicht gleichbedeutend mit einer nachgewiesenen individuellen Vergiftung.

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14

EU-Verordnung 2024/996 – Vitamin A in Kosmetik

EU-Recht · 3. April 2024

Befund / Regelung: Für Retinol, Retinyl Acetate und Retinyl Palmitate gelten Obergrenzen in Retinoläquivalenten: 0,05 % in Bodylotion, 0,3 % in weiteren Leave-on-/Rinse-off-Produkten. Vorgesehen ist ein Hinweis zur Vitamin-A-Gesamtaufnahme.

Einordnung: Nichtkonforme Produkte dürfen seit 1. November 2025 nicht neu in Verkehr gebracht werden; die Abverkaufsfrist endet am 1. Mai 2027. Retinoläquivalent ist nicht identisch mit dem Prozentanteil jeder Retinyl-Verbindung.

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15

Alpha Hydroxy Acids

FDA · Verbraucherinformation zu AHA

Befund / Regelung: AHA können die Haut reizen und die Sonnenempfindlichkeit erhöhen. Die FDA empfiehlt Schutz vor Sonne während der Anwendung und noch eine Woche danach.

Einordnung: Konzentration, pH und Gesamtformulierung beeinflussen die Wirkung. Citric Acid auf einer Liste kann auch der pH-Einstellung dienen und belegt allein kein starkes Peeling.

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16

Haarfarben: Selbsttest kann Allergien verursachen

BfR · Stellungnahme Nr. 015/2014 · 10. Februar 2014

Befund / Regelung: PPD hat ein hohes allergenes Potenzial. Selbsttests mit Haarfarben können sensibilisieren und liefern keine zuverlässige Entwarnung; das BfR rät davon ab.

Einordnung: Eine negative Selbstprobe schließt spätere Reaktionen nicht aus. Bei früheren Reaktionen ist eine fachärztliche Abklärung der geeignete Weg.

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17

Kosmetik-Artikel: Alle Inhaltsstoffe müssen geprüft sein

BfR · Fragen und Antworten · 23. Juli 2024

Befund / Regelung: Kosmetik wird nicht einzeln behördlich zugelassen. Hersteller beziehungsweise verantwortliche Personen müssen die Sicherheit gewährleisten. UV-Filter, Farbstoffe und Konservierer unterliegen besonderen Listen und Regeln.

Einordnung: Reguliert bedeutet nicht für jeden individuell verträglich. Gut verträgliche Konservierer pauschal durch andere zu ersetzen, muss keine Verbesserung sein.

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18

EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009

EU-Recht · insbesondere Artikel 10, 19 und 23

Befund / Regelung: Regelt unter anderem Sicherheitsbewertung, Kennzeichnung, Zutatenliste und ernste unerwünschte Wirkungen. Zutaten sind grundsätzlich absteigend nach Gewicht bei Zugabe anzugeben; unter 1 % darf die Reihenfolge variieren.

Einordnung: Die Zutatenliste liefert keine genauen Konzentrationen, keine persönliche Allergiediagnose und keinen Laborbefund über Reinheit. Für konkrete Rechtsfragen zählt die jeweils geltende konsolidierte Fassung.

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DEINE FREIHEIT BEGINNT MIT EINER INFORMIERTEN ENTSCHEIDUNG.

Deine Haut braucht keine
großen Versprechen.

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Schrift: Barlow, Jeremy Tribby, SIL Open Font License 1.1. Freiheitskanzlei-Logo aus den bereitgestellten Markenunterlagen. Kosmetik-Alarm-Signet: eigene Gestaltung.